Saftkur Vorbereitung: 10 Tipps, wie Du eine Saftkur überstehst

Neue Lebenskraft tanken und mit frischer Energie in den Alltag starten - so lautet das Versprechen einer Saftkur. Klingt so weit schon mal super, oder? Wie Du Dich so gut es geht auf diese Zeit vorbereiten kannst und mit welchen Tipps Du während der Fastenzeit gegen Dein Hungergefühl ankommst, erfährst Du in dieser Saftkur Anleitung.

#1 Ziele aufschreiben

Während der Kur ist es gut möglich, dass Du Dich selbst fragst, warum Du das Ganze überhaupt machst. Deshalb ist es sinnvoll, sich noch vor der Kur seine Ziele aufzuschreiben. Möchtest Du ein neues Körpergefühl erlangen? Oder Deine Ernährungsgewohnheiten ändern? Soll das Fasten eine Zeit der Besinnung für Dich sein? Schreibe Dir Deine Ziele auf einen Zettel und hänge ihn deutlich sichtbar an einen Platz, den Du siehst. Das kann zu Hause der Badezimmerspiegel oder die Pinnwand am Arbeitsplatz sein.

#2 Bewusst mit Hungergefühl umgehen

Seien wir mal ehrlich – wenn man keine feste Nahrung zu sich nimmt, kann ein Hungergefühl aufkommen. Das möchten auch wir nicht leugnen – aber bei einer Saftkur ist dieses Hungergefühl schon deutlich geringer als bei anderen Fastenkuren. Durch die Säfte nimmst Du immerhin ein wenig Kalorien und Fruchtzucker zu Dir. Falls aber doch mal Hunger aufkommt: Hab eine Wasserflasche oder Teekanne bereit. Auch Gemüsebrühe ist eine hervorragende Alternative und füllt Deinen Enzymhaushalt auf. Im Alltag wird Hunger oftmals mit Durst verwechselt, da das Hungergefühl durch viele Mechanismen vermittelt wird. Unter anderem durch Rezeptoren im Magen. Wird dieser gefüllt, registrieren die besagten Rezeptoren die Dehnung und ein Sättigungsgefühl stellt sich ein. Deshalb ist es sinnvoll, das Hungergefühl mit Flüssigkeit zu bekämpfen.

#3 Kühlschrank ausräumen

Out of sight, out of mind – aus den Augen, aus dem Sinn. Wenn in Deinem Kühlschrank nichts drin ist, wirst Du weniger in Versuchung kommen, etwas essen zu wollen. Natürlich sollst Du deswegen nicht Deine Lebensmittel wegwerfen, die Du noch zu Hause hast. Versuche dennoch, so viele Speisen wie möglich aus Küchenschränken und Kühlschrank zu entfernen, die während des Heilfastens eine besonders starke Anziehungskraft entwickeln. Vielleicht kannst Du Deinen Süßigkeiten-Vorrat ja bei Deiner besten Freundin unterbringen.

#4 Die Saftkur mit jemanden zusammen machen

Es fastet sich gleich viel einfacher, wenn Du die Saftkur mit einer Freundin oder einem Freund zusammen machst. Wenn Du nur ans Essen denken kannst, geht es ihr/ihm vermutlich genauso und ihr könnt euch austauschen. Das ist Gold wert und beschert euch beiden ein gemeinsames Erlebnis, das zusammenschweißt. Und wer weiß, vielleicht ist eure Gesundheitsreise nach der Kur auch gar nicht zu Ende, sondern ihr beginnt gemeinsam einen fitteren Lebensstil mit einer gesünderen Ernährung und unterstützt euch weiter?

#5 Körperlich vorbereiten

So banal es auch klingen mag – die körperliche Vorbereitung geht bei den meisten Leuten unter. Sie starten direkt mit einer Fastenkur, wodurch der Körper eine große Umstellung mitmachen muss. Schonender ist es, wenn Du Dich 1-2 Tage davor ausgewogen mit Flüssigkeit, Gemüse und Rohkost versorgst und auf Alkohol verzichtest, um Deinen Körper optimal auf die flüssige Nahrung einzustellen. Doch nicht nur körperlich, sondern auch mental macht die Vorbereitung einiges aus. Wenn Du weißt, was auf Dich zukommt und wie Du z.B. handeln kannst, wenn Dich der Heißhunger überkommt, wird es für Dich leichter werden. Du bist mit diesem Blogartikel also schon mal auf dem richtigen Weg!

#6 Ruhige Tage wählen

Wenn dies Deine erste Saftkur ist, wähle für diese Zeit am besten ruhige Tage aus. Feiertage oder das Wochenende eignen sich super dafür. Erfahrende Saftfaster kennen ihren Körper schon besser und können ihr Energielevel besser einschätzen. Generell gilt jedoch: Vermeide stressige Phasen und anstrengende Aktivitäten, da Dein Energielevel aufgrund der Kalorienreduktion und flüssigen Nahrung insgesamt heruntergefahren wird. Deine körperliche Leistung ist beeinträchtigt und Du solltest Deinem Körper möglichst die Ruhe geben, die er bei dieser Umstellung braucht. Weitere Tipps rund um das Thema Sport während der Saftkur findest du hier.

#7 Langsam angehen

Versuche, während der Saftkur auf schwere körperliche Arbeit und harten Sport zu verzichten. Nutze diese Tage stattdessen dafür, bewusster zu leben und auf Deinen Körper zu hören. Hast Du wirklich Hunger oder nur Appetit? Wie oft hättest Du jetzt schon zu einem Snack gegriffen? Ganz auf Bewegung musst Du aber natürlich nicht verzichten, leichte Bewegungen sind sogar sehr bekömmlich. Gehe eine Runde spazieren und bewege Dich langsam an der frischen Luft. Auch Yoga ist eine hervorragende Sportart während der Saftkur.

#8 Säfte verdünnen

So lecker die kaltgepressten Säfte auch sind – auf Dauer kann es dem ein oder anderen doch ein wenig zu eintönig werden, besonders über mehrere Tage hinweg. Ein toller Tipp dafür ist, die Säfte einfach mit Wasser zu verdünnen. Mach aus Deinem Rote Rakete-Saft eine raketenmäßige Schorle oder funktioniere Deinen Ingwer Shot einfach zu einem Ingwertee um. So bekommst Du während Deiner Fastenzeit ganz einfach ein wenig Abwechslung rein und nimmst gleichzeitig noch zusätzliche Flüssigkeit zu Dir. Wenn das nicht der Inbegriff von „zwei Fliegen mit einer Klappe“ ist…

#9 Gemüsebrühe trinken

Mit unseren Säften nimmst Du sehr viele Vitamine und Mikronährstoffe aus kaltgepresstem Obst und Gemüse zu Dir. Allerdings fehlen Deinem Körper Elektrolyte. Um den Elektrolythaushalt auszugleichen, bietet sich Gemüsebrühe an. Bestenfalls in Bio-Qualität und mit wenig Jod und kein oder kaum Zucker. Dies hilft übrigens auch, wenn Du Dich einmal schwächer fühlen solltest.

#10 Sei nicht zu streng mit dir

Zu guter Letzt ist es noch wichtig, Dir klarzumachen, dass Du das freiwillig tust, um Deinem Körper und somit Dir selbst etwas Gutes zu gönnen. Wenn Dich der Heißhunger zu stark überkommt, ist es in Ordnung, zu einem Notfallsnack zu greifen. Dafür empfehlen wir Dir eine Banane, Gemüsebrühe, Nüsse oder Avocado. Es ist aber auch kein Drama, die Kur abzubrechen, wenn es Dir mit dem Saftfasten nicht gut geht. Sei also nicht zu streng zu Dir und höre auf Deinen Körper. Das Tolle an einer LiveFresh Saftkur ist ja auch, dass die leckeren Säfte auch nach einer Kur noch super lecker schmecken.

Diese Saftkur Anleitung hat dir weitergeholfen und Du stehst schon in den Startlöchern? Hier geht's zu Deiner Saftkur für 3, 5 oder 7 Tage.

Häufige FAQs

Was darf ich während der Saftkur essen?

Während einer Saftkur nimmst Du grundsätzlich nur Flüssigkeit zu Dir. Unsere LiveFresh Säfte und Shots stehen auf dem täglichen Programm, genauso wie ausreichend Wasser. Wir empfehlen eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr von 2,5-3 l pro Tag. Mit unserer Saftkur nimmst Du alle wichtigen Vitamine und Mikronährstoffe aus kaltgepresstem Obst- und Gemüsesaft zu Dir. Für etwas Abwechslung kannst Du Dir zwischendurch auch gerne etwas ungesüßten Tee gönnen. Solltest Du Dich einmal schwächer fühlen, kannst Du Gemüsebrühe essen, um Deinen Elektrolythaushalt auszugleichen: Am besten mit wenig Jod und keinem oder kaum Zucker. Auf feste Nahrung wird während einer Saftkur verzichtet. Wenn Dich jedoch der Heißhunger einmal zu stark überkommt, kannst Du im Notfall zu gesunden Snacks wie Banane, Nüssen oder Avocado greifen.

Weitere Antworten auf häufige Fragen zur Saftkur findest Du hier: Die häufigsten 11 Fragen zur Saftkur.

Wie bereite ich mich am besten auf eine Saftkur vor?

Sowohl eine gute Vorbereitung als auch Nachbereitung sind für eine erfolgreiche Saftkur entscheidend. Um Dich optimal auf eine Saftkur vorzubereiten, solltest Du Deinen Körper bereits ein paar Tage vor der Kur auf die Ernährungsumstellung einstellen.

  • Verzichte in dieser Zeit auf fettige Speisen und reichhaltige Kost.
  • Zu unseren Saftkuren erhältst Du eine 30-seitige Broschüre mit Tipps & Tricks zum Verhalten vor, während und nach einer Saftkur. Darin findest Du auch leckere Rezepte für leichte Kost.

Warum ist die Vorbereitung auf eine Saftkur sinnvoll?

Der Körper ist es gewohnt, feste Nahrung zu verdauen. Eine abrupte Umstellung auf eine flüssige Ernährung bedeutet für den Körper eine große Veränderung und kann ohne Vorbereitung überfordern. Der Körper ist teilweise regelrecht abhängig von bestimmten Nahrungsmitteln wie Zucker oder Geschmacksverstärkern – das Ausbleiben dieser Stoffe kann den Körper belasten. Bereits zwei Vorbereitungstage mit Schonkost können dem Körper helfen, sich auf die Ernährungsumstellung einzustellen und die Saftkur erfolgreich durchzuhalten.