Dezember 26, 2018

Seit Jahrtausenden schon wird die Kurkumapflanze als Heilmittel verwendet und auch in der westlichen Welt immer mehr genutzt. Wo hat Kurkuma seinen Ursprung? Wie kann sie verwendet werden und welche heilende Wirkung kann das Gewächs haben? 

Die Kurkuma, auch gelber Ingwer genannt, stammt aus Südasien und wird vorwiegend auf dem indischen Subkontinent, in Indonesien, den südamerikanischen Tropen und China angebaut. Sie zählt zur Familie der Ingwergewächse und wird schon seit über 5.000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin sowie der Avuryeda-Medizin Indiens genutzt. Kaum eine Heilpflanze wird daher schon über so einen langen Zeitraum eingesetzt, was zeigt, dass Kurkuma eine wohltuende Wirkung für den menschlichen Organismus haben muss.

In der westlichen Welt war Kurkuma bisher eher in Gewürzform im Küchenschrank zu finden. Allerdings ging hier in den vergangenen Jahren ein Wandel vonstatten, wodurch man sich auch hierzulande immer intensiver mit der medizinischen Wirksamkeit der Gelbwurzel – so eine weitere Bezeichnung von Kurkuma – beschäftig.

Der Wurzelstock als Verdauungsanreger

 Im Rhizom – dem Wurzelstock der Kurkuma, welcher stark dem des Ingwers ähnelt – befindet sich neben ätherischen Ölen auch der natürliche Farbstoff Curcumin. Curcumin sorgt für die kräftige, gelbe Färbung von Kurkuma und ist unter anderem auch für den Farbton von Senf, Margarine oder Teigwaren verantwortlich.

Außerdem befinden sich im Rhizom jene Inhaltsstoffe, die eine verdauungsfördernde Wirkung haben. Durch eben diese Inhaltsstoffe wird die Leber dazu angeregt, mehr Gallensäuren auszuschütten, wodurch Fett verdaulicher wird. Dies hat zur Folge, dass vorhandenes Völlegefühl und Blähungen minimiert werden. 

Kurkuma für Schutz vor Krankheiten

 Mittlerweile existieren einige Studien über Kurkuma durchgeführt, in welchen untersucht wurde, inwieweit die Pflanze auch bei Krankheiten helfen kann. Die Gelbwurzel soll beispielsweise vor Alzheimer schützen. Der Pflanzenstoff Curcumin konnte die Ablagerung von bestimmten Eiweißkomplexen im Gehirn unterbinden, welche möglicherweise an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind.

 Eine Überdosierung ist bei Kurkuma ausgeschlossen. Des Weiteren sind praktisch keine Nebenwirkungen durch den Verzehr der Pflanze bekannt. Außerdem wirkt Kurkuma entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem. Dies wiederum wirkt sich positiv auf dein allgemeines Wohlbefinden aus und du fühlst dich dadurch vitaler.



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