„Cranberry? Das nimmt man doch bei Blasenentzündungen, oder?“ War das dein erster Gedanke, als du diesen Blogeintrag angeklickt hast? Damit bist du vermutlich nicht die einzige Person. Jedoch hat die kleine Moosbeere noch so einiges mehr auf dem Kasten als das. Zu den Inhaltsstoffen der Cranberry gehören organische Säuren und Ballaststoffe. Im Vergleich zu anderen Obstsorten ist ihr Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen zwar eher durchschnittlich – ca. 14 mg Vitamin C auf 100 g – dafür punktet sie aber mit wertvollen antibakteriell wirkenden Komponenten. Diese Eigenschaften machen die Cranberry zu einem praktischen Helfer zur Vorbeugung diverser Krankheiten wie Krebs oder Bluthochdruck. Wir verraten dir nun ein paar heiße Fakten über die kleine rote Beere.

#1 Unterstützung bei Harnwegsinfektionen

Da dieser Fakt der wohl bekannteste über die Cranberry ist, darf er an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Die süß-saure Beere übt eine unterstützende Wirkung zur Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfektionen auf den Körper aus. Aber weißt du auch, wieso das so ist? Gleich bist du schlauer! Obwohl es nur wenige Studien gibt, welche diese Wirkung genau belegen, soll die Cranberry vor allem bei wiederkehrenden Blasenentzündungen heilend wirken. Statt nämlich, wie Antibiotika, nur die wiederkehrenden Bakterien zu bekämpfen, sollen Cranberries aktiv verhindert, dass sich Krankheitserreger überhaupt in den Schleimhäuten des Harntraktes anheften. Dieser Vorgang ist auf die Inhaltsstoffe der süß-sauren Moosbeere Anthocyanidine und Proanthocyanidine zurückzuführen. Wenn du also anfällig für Harnwegsinfekte bist, könnten Cranberries für dieses Problem die Lösung sein.

#2 Boost für dein Immunsystem

Gerade zur windigen Erkältungszeit ist die Cranberry ein willkommener kleiner Helfer. Sobald du merkst, dass sich mal wieder ein Schnupfen ankündigt, solltest du dein Immunsystem pushen und ihm mit Vitamin C. Praktischerweise bietet dir die Cranberry hierfür auf eine Tasse bereits etwa 22% des empfohlenen Tagesbedarfs. Verlasse dich aber nicht nur auf die Einnahme von Cranberry! Ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung sind noch viel wichtiger, um fit und gesund zu bleiben.

#3 Verbesserung der Verdauung

Nicht nur Liebe geht durch den Magen, sondern auch Gesundheit. Für viele Menschen ist es immer noch ein Tabuthema, aber die Verdauung ist von zentraler Wichtigkeit, wenn es um das allgemeine Wohlbefinden geht. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Nährstoffe zu sich zu nehmen und den Darm dort zu unterstützen, wo du nur kannst. So regen z. B. Ballaststoffe die Verdauung an. Davon hast du bestimmt auch schon einmal gehört, oder? Diese faserreichen Nahrungsbestandteile kommen vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vor und binden sich im Magen. Dadurch kommt es zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl und die Verdauung gerät in Bewegung. 100g Cranberries enthalten etwa 4,6 Gramm Ballaststoffe und sind somit super, um deiner allgemeine Darmgesundheit etwas Gutes zu tun.

#4 Wachstumshemmer von Krebszellen

Unglaublich, aber wahr. Diverse Studien haben sich bereits mit der wachstumshemmenden Wirkung von Krebszellen der Cranberry beschäftigt. Als wirksam haben sich dabei besonders die Farbstoffe Pro-Anthozyane (PAC) herausgestellt. Aufgrund ihres verfälschten Stoffwechsels, produzieren Tumorzellen freie Radikale. Kommt es dabei zu einem Überschuss, zerstören sie sich selber. Aus diesem Grund sind Antioxidantien innerhalb der Tumorzelle kontraproduktiv. Vielmehr sollen in der Tumorzelle vermehrt freie Radikale produziert werden, was z. B. durch eine Chemotherapie bewirkt wird. Auch Vitamin C innerhalb der Tumorzelle hat einen paradoxen Effekt. Es produziert noch giftigere freie Radikale, während Ascorbinsäure in gesunden Zellen antioxidativ wirkt. Diesen paradoxen pro-oxidativen Effekt weist auch das PAC der Cranberry in der Krebszelle auf.

 

Wie kann ich die Cranberry in meine Ernährung integrieren?

So, nun hast du so einiges an Informationen erhalten. Wenn bisher noch keine Cranberry in deiner Ernährung vorkommt, fragst du dich jetzt vielleicht, wie du sie darin integrieren kannst. Du kannst die Cranberry in ihrer natürlichen Form essen, z. B. als Snack zwischendurch. Ernährungswissenschaftlern zufolge ist dies definitiv der beste Weg, alle enthaltenen Nährstoffe und Antioxidantien aufnehmen zu können. Da einige Menschen aber von dem herben Geschmack der Beere etwas abgeschreckt sind, haben wir hier ein paar Vorschläge, wie du die Beere in deinen süßen Alltag integrieren kannst: 

  • Müsli: Ganz einfach kannst du deine Cranberries in dein Müsli machen. Ob frisch oder getrocknet, sie bringen eine leckere Süße mit sich und peppen dein morgendliches Frühstück auf. Aber Achtung: getrocknet enthalten die Früchte ohnehin schon mehr Zucker als frisch. Deshalb darauf achten, dass sie keinen zusätzlichen Zucker enthalten.
  • Reispfanne: Ja, du hast richtig gelesen. Auch einer einfachen Reispfanne verleihen die kleinen Beeren einen richtigen Kick. Die süßliche Komponente gibt einen tollen Geschmack an das sonst herzhafte Gericht. Super Idee, um das nächste Reisgericht einfach mal etwas anders zuzubereiten.
  • Cranberry Booster: Eine ganz einfache Methode, die gesunde Cranberry in deinen Alltag zu integrieren, bietet dir der Cranberry Wellness Shot von LiveFresh. Das neueste Mitglied der Booster Familie lockt durch sein Zusammenspiel mit Ingwer mit fruchtiger Süße und angenehmer Schärfe. Die wichtigen Pflanzenstoffe der Moosbeere und der Wunderwurzel ergeben das perfekte kleine Powerpaket für die kalte Jahreszeit.


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